Europäischer Tag des Datenschutzes am 28.1.2022

2006 wurde dieser Tag vom Europarat festgelegt, um für den Datenschutz zu sensibilisieren und daran zu erinnern, dass im Januar 1981 die Europäische Datenschutzkonvention unterzeichnet wurde, quasi der Grundstein der internationalen Datenschutzabkommen.

Auch ich erinnere gerne daran: Datenschutz wird immer wichtiger, je mehr Systeme vernetzt und vulnerabel sind.

Liebe Kunden, lassen Sie sich unverbindlich von mir beraten. Das betrifft nicht nur Unternehmen mit mehr als 20 Personen, die „ständig“ mit Daten umgehen (dann muss ein Datenschutzbeauftragter offiziell bestellt werden), sondern unterhalb dieser Schwelle sind alle Anforderungen der DSGVO umzusetzen. Es macht also durchaus Sinn, sich auch als kleineres Unternehmen beraten zu lassen: Es sind umfangreiche Dokumentationspflichten zu erfüllen, die als Laie nur schwer umsetzbar sind. Deshalb biete ich die Beratung gestaffelt an: einmal als „Datenschutzbeauftragter“ und unter der Schwelle von 20 Personen als „Datenschutzberater“.

Link zum Europarat und dem Tag des Datenschutzes: https://www.coe.int/de/web/portal/28-january-data-protection-day

Fortbildungsnachweise – 2021

Auch in diesem Jahr habe ich mich natürlich in den Bereichen Datenschutz und Arbeitssicherheit weitergebildet. Nachdem dies zu Beginn der Pandemie aufgrund vieler ausgefallener Veranstaltungen zunächst sehr schwierig wurde sind einige Anbieter auf online-Seminare, Konferenzen und Schulungen umgeschwenkt. Inzwischen findet vieles auch wieder in Präsenz statt.

Insbesondere im Datenschutz gab mir dies die Gelegenheit, weitere Erfa-Kreise der GDD zu besuchen und auch von dort Anregungen zu bekommen. Als Datenschutzbeauftragter habe ich mich in diesem Jahr wie folgt weitergebildet: Besuch von mehreren Erfa-Kreisen, Besuch des und Mitwirkung im Arbeitskreis 7 Datenschutz der VEF (Vereinigung evangelischer Freikirchen), Bezug mehrer Fachzeitschriften, Besuch von Seminaren zu Cookies, Sicherheitsvorfällen und MS Office 365. Zudem beziehen ich diverse Newsletter und Podcasts zum Thema Datenschutz. Da Datenschutz untrennbar von IT ist, besuchte ich zudem die SecIT zu Penetrationstests und IT-Sicherheit. Außerdem lasse ich mich seit diesem Jahr von einem erfahrenen Kollegen coachen.

Als Mitglied des VDSI und Arbeitsschützer nutze ich den „Weiterbildungsnachweis“, den ich hier veröffentliche. Um dieses Zertifikat zu erlangen habe ich Veranstaltungen und Seminare zu folgenden Themen besucht: Neue Leitmerkmalmethoden, Arbeitszeit (BGN), Fahrsicherheitstraining (VIN), Maschinensicherheit (VBG), Explosionsschutz (BGN), Braunschweiger Brandschutztage (TU Braunschweig), Brandschutz (FASI / VDSI), BGW Sifa-Tagung, Sicherheit bei Veranstaltungen (VBG), zentrale Expositionsdatenbank (VDSI) und Eisenbahnen (VBG). Weiterhin beziehe ich diverse Newsletter und Zeitschriften, um mein Wissen aktuell zu halten.

Was ändert sich mit dem TTDSG (Telekommunikation-Telemedien-Datenschutz-Gesetz) für Cookies auf Webseiten?

Knapp zusammengefasst: das Gesetz setzt endlich die Europäische ePrivacy-Richtlinie (Richtlinie 2002/58/EG) aus dem Jahr 2002 um. Dem Gesetz unterliegen u.a. Leistungserbringer in Deutschland, die Webseiten betreiben (Telemedien, siehe auch § 1 Abs. 1 TMG). Der Gesetzestext findet sich (derzeit) hier: https://www.buzer.de/26_TTDSG.htm

§ 25 TTDSG besagt: Setzen oder Verarbeiten von Cookies bedarf immer einer Einwilligung, außer es handelt sich um Cookies, ohne welche der gewünschte Dienst nicht erbracht werden kann (häufig als technisch notwendige Cookies bezeichnet). Die Einwilligung muss den Anforderungen der DSGVO genügen.

§ 26 TTDSG zufolge können Dienste zur Verwaltung von Einwilligungen u.a. durch „nutzerfreundliche […] Verfahren zur Einholung und Verwaltung der Einwilligung“ erbracht werden. Dies kann durch die oft erwähnten „Personal Information Management Services“ (PIMS) erfolgen. 

Anforderungen und Anerkennung solcher Verfahren zur Einwilligungsverwaltung müssen jedoch in einer noch zu erlassenden Rechtsverordnung durch die Bundesregierung näher bestimmt werden. 

Fazit: Somit bleiben uns die teilweise aufdringlichen Cookie-Banner und Verwaltungstools wohl noch einige Zeit erhalten – obwohl es aber auch anders geht: diese Webseite wird ohne das Setzen von Cookies oder auch Tools zum Tracking betrieben. 

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In aller Munde: Luftreiniger zum Schutz vor dem SARS-CoV-2 Virus

In vielen Artikeln und Reportagen werden derzeit mobile Luftreiniger zur Risikominderung vor dem SARS-CoV-2 Virus genannt. 

Der Konsens der DGUV ist, dass Luftreiniger mit Hepa 13 oder 14 Filtern die Gefährdung durch das SARS-COV-2 Virus mindern können. Da Luftreiniger jedoch lediglich Partikel filtern, nicht aber nicht verbrauchte Luft ersetzen muss unbedingt zusätzlich gelüftet werden. 

Die DGUV hat hierzu einen Fachbeitrag erstellt:

https://www.dguv.de/de/mediencenter/pm/pressearchiv/2020/quartal_4/details_4_410185.jsp

Richtiges Lüften ist übrigens nicht nur risikomindernd, sondern erhöht auch die Konzentrationsfähigkeit. Eine Hilfe zur Ermittlung des richtigen Intervalls mit Erinnerungsfunktion bietet die kostenlose App der DGUV, die unter diesem Link zu finden ist: 

https://www.dguv.de/de/mediencenter/pm/pressearchiv/2020/quartal_1/details_1_377742.jsp

In verschiedenen Publikationen ist auch die Rede von UV-C basierenden Luftreinigern. UV-C wird bereits erfolgreich zur Dekontamination eingesetzt – daher ist dies sicherlich keine schlechte Idee, jedoch ist die Wirkung dieser Geräte zur Luftreinigung noch nicht ausreichend nachgewiesen. Außerdem warnt die DGUV vor dem Entstehen von schädlichen Nebenprodukten.

Eine Lösung, die zu selten genannt wird ist eine bereits bewährte: Lüftungsgeräte zum Wandeinbau mit Wärmerückgewinnung. Diese Geräte befördern frische Luft in den Raum und die verbrauchte Luft wird abgesaugt. Im Idealfall arbeiten mindestens zwei miteinander verkoppelte Geräte im Raum zusammen: während das eine Luft aus dem Raum hinaussaugt bläst das andere Gerät frische Luft hinein. Durch die Wärmerückgewinnung bleibt ein Gutteil der Wärme im Raum erhalten. Die nachträgliche Installation von Lüftungsgeräten zum Wandeinbau kann eine Alternative zu häufigem Lüften und Luftfiltern sein, vor allem, da sie im Gegensatz zu Luftreinigern auch nach der Pandemie wertvolle Dienste leisten werden.

Fortbildungsnachweise – 2020

Das Jahr 2020 war bekanntermaßen von der Pandemie geprägt. Leider fielen etliche Fortbildungen dem SARS-CoV-2 Virus zum Opfer und ich konnte nicht alle geplanten Fortbildungen besuchen. Glücklicherweise schwenkten einige Anbieter auf Online- oder Hybrid-Lösungen um (dies wäre übrigens auch mein Wunsch für die Berufsgenossenschaften).

Als Datenschutzbeauftragter bilde ich mich regelmäßig fort – zur Erfüllung der Aufgaben ist dies zwingend notwendig (Erhaltung des Fachwissens, abgeleitet von Art. 38 Abs. 2 DSGVO). Im Jahr 2020 habe ich vorwiegend an Fortbildungen der GDD und Webinaren, z.B. zum Datenschutz in der Pandemie oder zur IT Sicherheit teilgenommen. Außerdem habe ich verschiedene Erfahrungsaustauschkreise besucht und bin Teilnehmer des AK7 Datenschutz der VeF. Nachweise über die besuchten Fortbildungen sende ich auf Wunsch gerne zu.

Auch als Fachkraft für Arbeitssicherheit bilde ich mich fort. Hier bietet der VDSI den Service, einen „Weiterbildungsnachweis“ über besuchte Fortbildungen zu erstellen. Diesen Nachweis finden Sie angehängt. Aufgrund der Schwierigkeiten mit abgesagten Weiterbildungen hat der VDSI den Fortbildungsnachweis automatisch verlängert.

Zu den in 2020 besuchten Fortbildungen zählten das VDSI Forum NRW, Home-Office in Pandemiezeiten (VDSI), der BAuA Fachtag Coronavirus, die Braunschweiger Brandschutztage (TU Braunschweig), und Elektrotechnik (BGETEM).

Fortbildung 2019

Als Datenschutzbeauftragter bilde ich mich regelmäßig fort – zur Erfüllung der Aufgaben ist dies zwingend notwendig (Erhaltung des Fachwissens, abgeleitet von Art. 38 Abs. 2 DSGVO). Im Jahr 2019 habe ich neben Fortbildungen der GDD auch an solchen der Datenschutzakademie in Schleswig-Holstein teilgenommen. Außerdem habe ich verschiedene Erfahrungsaustauschkreise besucht und bin Teilnehmer des AK7 Datenschutz der VeF. Nachweise über die besuchten Fortbildungen sende ich auf Wunsch gerne zu.

Auch als Fachkraft für Arbeitssicherheit bilde ich mich fort. Zu den in 2019 besuchten Fortbildungen zählten Schadstoffe in Bürogebäuden (VBG), Laserschutzbeauftragter (VBG), das BGW Forum in Hamburg, Rückengesundheit (BGN) sowie der Abschluss der Systemischen Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen, welche sich über einen längeren Zeitraum erstreckte (QSAB, BGW).

Moderierte Gefährdungsbeurteilung bei der Ermittlung der psychischen Belastungen

Die gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie listet verschiedene Möglichkeiten für die Gefährdungsbeurteilung  der psychischen Belastungen auf. Je nach Situation können diese Analyseworkshops, Beobachtungsinterviews oder Mitarbeiterbefragungen erfolgen.

Ich biete  hierfür ein von der BGW / inqa entwickeltes moderiertes Verfahren an.

Moderierte Verfahren zeichnen sich dadurch aus, dass Mitarbeiter sehr intensiv in den Prozess eingebunden werden. Unterschiedliches Verständnis von Befragungen, Ausblendung der Erlebnisse der Mitarbeiter und die manchmal an den Zufall gekoppelte Erfassungstiefe von Beobachtungen und Interviews werden bei diesem Verfahren vermieden.

Die moderierte Gefährdungsbeurteilung verläuft in zwei bis drei Workshops (Mitarbeiterversammlungen) und umfasst den gesamten Prozess der Gefährdungsbeurteilung: in dem ersten Workshop erfolgt die Analyse vorhandener Belastungen, im zweiten Workshop (die beiden Workshops lassen sich auch zusammenfassen) werden diese beurteilt und Lösungsvorschläge durch die Mitarbeiter erarbeitet. Die Ergebnisse sollen anschließend der Geschäftsführung / Leitung präsentiert und umgesetzt werden. Im dritten Workshop erfolgt die Wirkungskontrolle und Fortschreibung der Gefährdungsbeurteilung.

Mit dieser Systematik decken Sie den Prozess der Gefährdungsbeurteilung umfänglich ab. Durch meine Weiterbildung zum systemischen Arbeitsschutzberater bei der BGW unterstütze ich Sie bei allen Schritten.

Weiterbildung 2018

Unsere Gesellschaft entwickelt sich in einem rasanten Tempo, unser Wissen vervielfacht sich in immer kürzeren Zeitabständen und wir sind ständigen Veränderungen ausgesetzt. Für viele Berufe bedeutet dies lebenslanges Lernen, um am Ball bleiben zu können.

So auch in der Arbeitssicherheit: die Tätigkeit als Berater erfordert eine kontinuierliche Erweiterung und Auffrischung des Wissens um aktuelle Gesetze, Vorschriften, Regeln, Normen und den Stand der Technik. Die Verpflichtung zur Fortbildung ergibt sich auch aus dem ASIG.

Um Auftraggebern darlegen zu können, dass dieser Verpflichtung nachgegangen wird, hat der Branchenverband VDSI den sogenannten Weiterbildungsnachweis eingeführt. Der VDSI kontrolliert die Fortbildungsnachweise und vergibt nach einem festgelegten Bewertungssystem „Fortbildungspunkte“. Der Nachweis muss jährlich erneuert werden.  Nur als aktuell informierte Fachkraft für Arbeitssicherheit ist eine hochwertige Beratertätigkeit möglich. Meinen aktuellen Weiterbildungsnachweis finden Sie hier. Ich habe in 2018 Weiterbildungen zu diesen Themen besucht: Systemische Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen (QSAB) bei der BGW (die Fortbildung umfasst einen längeren Zeitraum und endet erst 2019), Brandschutz (FASI/VDSI), Fachkräftetagung der BGRCI, Hautschutz (BGN), Explosionsschutz (BGN), EMKG Workshop (BAuA Düsseldorf).

Auch im Datenschutz sind Weiterbildungen für den Erhalt des Wissens notwendig: Ich habe an dem Erfa-Kreis der VeF teilgenommen, beziehe Fachzeitschriften und tausche mich mit Kollegen aus.

VDSI Weiterbildungsnachweis 2017 Sören Grünberg

Weiterbildung 2017

In diesem Jahr habe ich zur Erweiterung und zum Erhalt meines Fachwissens Fortbildungen zu diesen Themen besucht:

Raumakustik (VBG), Lärmmessung (VBG), Haftungsfragen im Arbeitsschutz (FASI / VDSI).

Außerdem habe ich mich zum zertifizierten Datenschutzbeauftragten weitergebildet, da viele Kunden in diesem Bereich Bedarf angemeldet haben. Die Umstellung zur DSGVO stellt viele Kunden vor Probleme, hier helfe ich doch gerne, zumal es in der Systematik Überschneidungen gibt (z.B. müssen Risiken beurteilt und organisatorische und technische Schutzmaßnahmen ergriffen werden).

MuSchG neu ab 2018

Am 1.1.2018 ist die neueste Fassung des Mutterschutzgesetzes in Kraft getreten.

Neu ist z.B., dass die Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz in das neue Mutterschutzgesetz integriert wurde. Weiterhin wurde der Geltungsbereich auf Auszubildende und Praktikantinnen sowie arbeitnehmerähnliche Personen, Frauen in Freiwilligendiensten und arbeitnehmerähnlichen Beschäftigungsverhältnissen, behinderte Frauen (in Werkstätten für Menschen mit Behinderung) sowie Entwicklungshelferinnen erweitert. Außerdem wurden Fristen verändert sowie das Verbot von Überstunden und Sonn- und Feiertagsarbeit branchenunabhängig gestaltet.

Eine Kurzübersicht findet sich z.B. hier.

Aus Sicht des Arbeitsschutzes bringt das MuSchG im Bereich der Gefährdungsbeurteilungen Änderungen mit sich: Es sind für jede Tätigkeit, denen eine schwangere oder stillende Frau oder deren Kind ausgesetzt ist oder werden könnte die möglichen Gefährdungen nach Art, Ausmaß und Dauer zu beurteilen (siehe Seite 12 der Infobroschüre des BMFSFJ). Deshalb müssen auch die Themen der Unterweisung an die erweiterte Gefährdungsbeurteilung angepasst werden. Als Fachkraft für Arbeitssicherheit unterstütze ich Sie bei der veränderten Gefährdungsbeurteilung sowie den Unterweisungen.

Hier finden Hamburger Arbeitgeber das Formular zur vorgeschriebenen Meldung einer werdenden oder stillenden Mutter.